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FILM-Tipps: Ostern/Auferstehung

Der Tod Jesu am Kreuz nach dem letzten Abendmahl und dem Verrat, sowie die Auferstehung am dritten Tag, bedeuten einen grossen Wendepunkt im Leben Jesu und für seine Jünger und Jüngerinnen. Jedes Jahr in den Wochen vor Ostern gilt es diese Themen mit Schüler und Schülerinnen oder Jugendlichen im Religionsunterricht zu besprechen, was nicht immer einfach ist. Claude Bachmann hat für Sie einige «Jesus-Filme» im Blick auf diese Themen unter die Lupe genommen.

3. / 4. Primarstufe
In «Geschichten aus der Bibel für Kinder» werden in 4 Minuten und 35 Sekunden in einfacher Sprache durch einen Erzähler die letzten Stunden von Jesus erzählt. Das letzte Kapitel «Jesus lebt» auf der DVD beginnt mit dem Gang Jesu in den Garten Gethsemane, dem Verrat durch Judas, schildert Jesu Tod am Kreuz und schliesst mit der Auferstehung ab. Die animierten Bilder eignen sich vor allem auf der unteren Mittelstufe zur Anschauung der letzten Stunden Jesu und für Einzellektionen.

5. / 6. Primarstufe
Der Animationsfilm «Katholisch für Anfänger» erklärt in 10 humorvoll gestalteten Animationen 10 zentrale Begriffes des katholischen Glaubens. In 2 Minuten und 10 Sekunden wird auch der Begriff «Auferstehung» erklärt. Die witzige Kurzanimation regt zum Nachdenken und Diskutieren an. Nicht nur über den Tod und die Auferstehung Jesu an sich, aber auch allgemein, was nach dem Tod kommen mag. Der Clip bietet eine gute Gelegenheit, um mit Schüler und Schülerinnen auf der oberen Mittelstufe darüber ins Gespräch zu kommen.

Die englisch-russische Co-Produktion «Der Mann der 100 Wunder» erzählt die Lebensgeschichte Jesu in Form eines Zeichentrickfilms. Der Film, in englischer Originalsprache mit bekannten SynchronsprecherInnen, ist in sinnvolle Kapitel unterteilt, was die schrittweise Annäherung und Erarbeitung der letzten Stunden von Jesus ermöglicht:

  • Kapitel 13: Das Abendmahl > ca. 4′
  • Kapitel 14: Das Gebet (Garten Gethsemane) > ca. 2′ 30“
  • Kapitel 15: Verrat durch Judas > ca. 4′ 30“
  • Kapitel 16: König der Juden (Prozess) > ca. 5′
  • Kapitel 17: Die Kreuzigung > ca. 4′ 40“
  • Kapitel 18: Die Auferstehung > 2′
  • Kapitel 19: Der Fremde (Emmausgeschichte) > 6′

 

Sekundarstufe I
Der Schweizer Filmemacher Luke Gasser hat mit «The Making Of Jesus Christ» aus dem Jahre 2013 für Aufsehen gesorgt. Zu recht, wie ich finde. Luke Gasser beleuchtet in dem Dokumentarfilm das Leben und Wirken Jesu in sehr authentischer Art und Weise und mit gut ausgewählten, modernen Bildern. In Gesprächen mit Experten und Expertinnen und mit Besuchen an historischen Plätzen geht er auf Spurensuche. Die letzten Stunden Jesu erzählt Luke Gasser in 3 Kapiteln.

  • Kapitel 09: Blut & Tränen (Abendmahl – Gethsemane – Verrat – Prozess) > ca. 11′ 30“
  • Kapitel 10: Tod am Kreuz > ca. 9′
  • Kapitel 11: Das Ende. Oder nicht?

 

Luke Gasser’s «The Making Of Jesus Christ» nähert sich auf einer eher theoretischen Ebene dem historischen Jesus an. Mit einer sorgfältigen Vorbereitung ist dieser Dokumentarfilm auf jeden Fall für den Unterricht mit Jugendlichen eine Chance und Bereicherung. Vor allem die Kapitel 4 «Exorzierst und Wunderdoktor» und 6 «Zeit der Wunder» bieten eine gute Möglichkeit, um mit Jugendlichen über das Wirken Jesu (Wunder, Heilungen) ins Gespräch zu kommen.

Der Klassiker «Die Bibel: Jesus» aus dem Jahre 2009 mag auf den ersten Blick für Jugendliche ein langweiliges Portrait über Jesus sein. Doch der Film überzeugt mit einer sachlichen und nüchternen Erzählung über Jesus und einer Prise Dramaturgie à la Hollywood. Auch hier ermöglichen die verschiedenen Kapitel in Teil II eine schrittweise Annäherung:

  • Kapitel 07: Abendmahl > ca. 9′
  • Kapitel 08: Auf dem Ölberg > ca. 8′ 40“
  • Kapitel 09: Verrat > ca. 4′
  • Kapitel 10: Gotteslästerung (Prozess) > ca. 12′
  • Kapitel 11: Kreuzigung > ca. 6′ 45“
  • Kapitel 12: Auferstehung > ca. 7′ 50′

 

Fazit
Die Geschichte von Jesus ist wohl eine der bekanntesten und berühmtesten Geschichten. Die Geschichte wird in zahlreichen Büchern, Liedern und Filmen mal besser, mal schlechter thematisiert. Ganz wichtig dabei ist die persönliche Auseinandersetzung mit den Ausschnitten aus den jeweiligen Filmen. Alle diese erwähnten Filme finden Sie im Onlinekatalog des PMZ Luzern, wo sie ausgeliehen werden können.

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