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FILM-Tipp: Das Glücksprinzip (2000)

 

Ein Sozialkunde-Lehrer stellt an einer Mittelschule im Raum Los Angeles seiner Klasse eine sowohl verrückte, wie auch schier unlösbare Aufgabe: Die Schüler und Schülerinnen sollen in einem Projekt versuchen, die Welt zu verbessern. Der junge Trevor nimmt sich die Aufgabe besonders zu Herzen und versucht mit seiner Idee „Weitergeben“ anderen Menschen zu helfen.

Inhalt
Eugene Simonet, ein durch Verbrennungen entstellter Sozialkunde-Lehrer, konfrontiert die Klasse in der ersten Stunde mit einer interessanten, aber auch schwierigen Aufgabe: Sie müssen mit einer eigenen Idee versuchen, die Welt zu verbessern. Dem ist eine Rede von Simonet vorausgegangen, in welcher er aufzeigt, dass jeder Mensch die Möglichkeit dazu hat. Der junge Trevor, welcher ohne Vater, aber mit einer alkoholkranken Mutter aufgewachsen ist, ist von dem Projekt fasziniert und setzt  seine Idee gleich auf dem Nachhauseweg um. Er hilft drei Menschen, welche je wieder drei anderen Menschen helfen müssen. So soll sich das Prinzip des „Weitergeben“ im Schneeballprinzip verbreiten und zu einer besseren Welt beitragen. Nach und nach merkt Trevor aber, dass sein Projekt zum Scheitern verurteilt ist und hadert mit dem Schicksal. Dass seine Idee aber tatsächlich Kreise gezogen und sogar ein Journalist davon Wind bekommen hat, soll Trevor allerdings nie erfahren.

Didaktische Möglichkeiten
Die Geschichte des Films „Das Glücksprinzip“ (FSK 12 Jahre) bietet viele Möglichkeiten, um vor allem mit Jugendlichen ab dem Oberstufenalter – zum Beispiel im Rahmen eines Firmweges – über die Welt und deren Gesellschaft ins Gespräch zu kommen. Dass unsere Gesellschaft nicht nur „gut“ ist bezweifelt niemand und war bei jedem/jeder sicherlich schon Gegenstand eigener Überlegungen. Genau hier kann nach dem Betrachten des Filmes angeknüpft werden. Ausgangslage dazu kann die Frage nach dem Warum sein, sollte aber bald zu der Frage überleiten, ob es tatsächlich möglich ist, als Person oder als Gruppe die Welt zu verändern/verbessern und wenn ja, wie. Hierzu bietet es sich an, die Szene, in welchem der Lehrer ebendiese Möglichkeit seiner Klasse „schmackhaft“ macht, nochmals zu zeigen, denn diese sendet für den/die Betrachter durchaus motivierende Signale, es dem jungen Trevor gleich zu tun. Gerade im Rahmen des Firmweges oder des Projektunterrichts kann diese Szene, dieser Film Anstoss für eigene kleine und/oder grössere Projekte sein.

Da diese Geschichte auch die hässlichen Seiten des Lebens zeigt, ist ein sorgsamer Umgang mit dem Film sehr wichtig. Vor allem die Alkoholprobleme der Mutter von Trevor, seinen Tod oder die häusliche Gewalt in der Familie können bei Jugendlichen eigene, negative Erfahrungen hervorrufen. Hier gilt es während dem Betrachten des Filmes besonders wachsam zu sein und den Jugendlichen die Möglichkeit geben, den Raum zu verlassen und anschliessend das Gespräch zu suchen.

Fazit
Der Film „Das Glücksprinzip“ überzeugt nicht nur mit schauspielerischen Höchstleistungen, sondern vor allem durch die Geschichte und deren Umsetzung. Sie regt sehr stark zum Nachdenken an und jedem Betrachter/jeder Betrachterin wird bewusst, wie wenig es braucht, um etwas Gutes zu tun.
Eignet sich sehr im Blockunterricht auf der Oberstufe oder auf dem Firmweg.

Themen Gerechtigkeit, Nächstenliebe, Bewahrung der Schöpfung, Lebenssinn, Glück

Trailer auf YouTube

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