Zur Startseite Zur Navigation Zum Inhalt Zur Kontaktseite Zur Sitemapseite Zur Suche

KINO-Tipp: Halb so wild (2013)

5 junge Menschen aus Deutschland verbringen zusammen in „Halb so wild“ einige Tage in den Tessiner Bergen. Während sich am Anfang die Idylle der Landschaft und des abgeschiedenen Ortes auf die Gruppe abfärben, beginnt eben diese mit der Zeit zu bröckeln, bis sie schliesslich endgültig zu zerbrechen droht.

Inhalt
Der Ursprung der Geschichte wurzelt in der Spontanität von Jonas auf einem Autobahnrastplatz in Deutschland. Noch während er sich darüber beklagt, dass keine Frau ihn mag, wird er von der wilden Fine aus dem Nichts für ein paar Tage Ferien in den Tessiner Bergen eingeladen. Mit dabei sind ihre Schwester Babs, deren Freund David und Mara, eine Aussenseiterin. Mit dem Einsteigen ins Auto wird Jonas von einer Sekunde auf die andere Teil von Geschichten, die von Liebe, Wahrheit, Eifersucht und Selbstfindung handeln und alle aus der Gruppe gleichermassen daran beteiligt sind.
Mit einfachen Spielen kitzelt Mara die schonungslosen Wahrheiten aus den Personen heraus, reisst so alte Wunden auf und lässt damit im Leben der Protagonisten keinen Stein auf dem anderen.

Didaktische Möglichkeiten
Der Film „Halb so wild“ behandelt typische Themen, welche Jugendliche und junge Menschen nur zu gut kennen. Die Befürchtung, dass das Erstlingswerk von Jeshua Dreyfus bei diesen typischen Jugendthemen oberflächlich sein könnte ist zwar verständlich, man wird aber beim Betrachten eines Besseren belehrt: Der Film greift grundlegende Sinnfragen wie „Was bedeutet mir Liebe?“ oder „Was möchte ich mit meinem Leben?“ auf, mit welchen gerade junge Menschen konfrontiert sind. Auch wenn die Story nicht alle Fragen abschliessend beantwortet (was sie überhaupt nicht muss), lässt sie viel Raum für Diskussionen.
In der Jugendarbeit tätigen Personen (RLP ab der 3. Oberstufe) ist der Film durchaus zu empfehlen. Die einzelnen Geschichten im Film sind Jugendlichen und jungen Menschen bekannt, ebenso die Auseinandersetzung mit den Sinnfragen.
Warum nicht wieder einmal mit einer Gruppe ins Kino gehen, Vor- und Nachbereitung inklusive?

Fazit
Eingepackt in die wunderschöne Tessiner Landschaft ist der Film ein witziges Kinovergnügen und weckt Erinnerungen an eigene Erfahrungen und Erlebnisse. Auch wenn einige Szenen absehbar sind, wirkt der Film nie langweilig und weiss mit einem unerwartenden Ende zu überraschen.

Offizielle Homepage des Films

Offizielle Facebook-Page des Films

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.